Ein Knacken im Ohr beim Schlucken ist ein häufig auftretendes Phänomen, das viele Menschen beschäftigt. Es kann auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein und führt oft zu Unbehagen oder Unsicherheit. Das Verständnis für die zugrunde liegenden Ursachen hilft dabei, angemessen zu reagieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Obwohl es in den meisten Fällen harmlos ist, sollten anhaltende oder begleitende Beschwerden stets sorgfältig beobachtet werden. Eine gezielte Diagnose ermöglicht die Auswahl passender Behandlungsmethoden, um Beschwerden zu lindern und wieder ein angenehmes Ohrgefühl zu erreichen.
Das Wichtigste in Kürze
- Knacken im Ohr beim Schlucken ist meist harmlos, kann aber auf Ursachen wie Verstopfung oder Flüssigkeit hindeuten.
- Verstopfte Eustachische Röhre verursacht Druckaufbau und Knacken, meist durch Erkältung, Allergien oder Entzündungen.
- Flüssigkeitsansammlungen im Mittelohr führen zu Druck, Geräuschen und temporärem Hörverlust.
- Plötzliche Druckwechsel bei Reisen oder schnellen Bewegungen sind häufige Ursachen für Ohrknacken beim Schlucken.
- Bei anhaltenden Beschwerden, Schmerzen oder Fieber ärztliche Untersuchung notwendig, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen.
Verstopfte Eustachische Röhre verursacht Ohrknacken
Eine verstopfte Eustachische Röhre ist eine häufige Ursache für das Knacken im Ohr beim Schlucken. Diese Röhren sind kleine Kanäle, die das Mittelohr mit dem Rachenraum verbinden und für den Gleichgewichtsausgleich sowie die Druckregulierung im Ohr verantwortliche sind. Wenn diese Röhren blockiert oder verengt sind, kann sich im Ohrein Druckaufbau entwickeln. Dieser Druck führt oft zu einem Geräusch, insbesondere beim Schlucken, Gähnen oder Kauen.
Ursächlich hierfür können verschiedene Ursachen sein, etwa eine Erkältung, Allergien oder eine Entzündung der Schleimhäute. Bei einer Verstopfung der Eustachischen Röhre wird der Druck nicht mehr gleichmäßig ausgeglichen, was das Ohrgefühl beeinträchtigt und häufig das unbearbeitete Knacken verursacht. Oft lässt sich durch bewusstes Schlucktraining oder einen manuellen Druckausgleich, wie beispielsweise das sogenannte «Valsalva-Manöver», Linderung verschaffen. Es ist auch möglich, dass Flüssigkeitsansammlungen im Mittelohr diesem Verschluss entgegenwirken und die Symptome verstärken.
In Fällen, in denen die Beschwerden länger anhalten oder von weiteren Symptomen begleitet werden, sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Damit lassen sich Infektionen ausschließen oder gezielt behandeln, um die Funktion der Eustachischen Röhre wiederherzustellen und das unangenehme Geräusch dauerhaft zu beheben.
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Flüssigkeitsansammlungen im Mittelohr können Druck auslösen

Flüssigkeitsansammlungen im Mittelohr können erheblichen Druck verursachen, der sich auf das Hören und das allgemeine Ohrgefühl auswirkt. Diese Ansammlungen entstehen meist nach einer Erkältung oder bei einer Verletzung im Bereich des Ohrs. Sie bestehen oft aus Zell- und Schleimsekreten, die sich im Raum zwischen Trommelfell und Knochen ansammeln. Dadurch wird der Druck im Mittelohr erhöht und kann ein „Knacken“ beim Schlucken hervorrufen.
Wenn sich Flüssigkeit im Ohr befindet, ist das Gehör häufig getrübt, und Betroffene nehmen Geräusche verzerrt wahr. Das Gefühl von Druck und manchmal auch Schmerz ist typisch, da das Mittelohr versuchen muss, den erhöhten Druck auszugleichen. Das Schlucken kann in solchen Fällen vorübergehend Erleichterung verschaffen, indem es den Druck im Ohr durch Bewegungen der Eustachischen Röhre reguliert. Allerdings ist diese Reaktion nur eine kurzfristige Lösung.
In vielen Fällen bessert sich die Situation von selbst, wenn die Ursache für die Flüssigkeitsbildung abklingt. Bei anhaltenden Beschwerden oder starkem Druck ist jedoch eine ärztliche Untersuchung ratsam. Dabei können spezielle Behandlungen wie Medikamente zur Förderung des Flüssigkeitsabflusses oder sogar das Ablassen der Flüssigkeit vorgenommen werden. Ziel ist es, den Druck zu verringern und das normale Hörvermögen wiederherzustellen, um dauerhafte Beschwerden zu vermeiden.
Ohrenknacken durch plötzliche Druckwechsel beim Schlucken
Ein häufig auftretendes Phänomen ist das Knacken im Ohr beim Schlucken, das durch plötzliche Druckwechsel verursacht wird. Solche Veränderungen können auftreten, wenn die Eustachische Röhre kurzfristig ihre Funktion verliert oder gestört ist. Das Ohr versucht dann, den aus dem Gleichgewicht geratenen Druck auszugleichen, was zu diesem Geräusch führt. Oft tritt dieses Knacken auf, wenn der Druck im Mittelohr rasch ansteigt oder abfällt, beispielsweise bei schnellen Höhenveränderungen während des Reisens oder nach abruptem Bewegungswechsel.
Beim Schlucken sollte sich die Eustachische Röhre öffnen, um den Druck im Ohr mit dem im Rachenraum auszugleichen. Wenn dieser Vorgang jedoch nur unzureichend funktioniert, bleibt ein Druckunterschied bestehen, der sich durch das typische Knacken äußert. Besonders bei Personen mit verengten Röhren, Allergien oder Erkältungen kann es häufiger vorkommen. Das Geräusch entsteht durch das plötzliche Nachgeben der Verbindung zwischen Mittelohr und Rachen, wodurch Komfortverlust und Geräusche entstehen.
Meist lässt sich dieses Knacken durch bewusstes Schlucktraining lindern. Auch manuelle Verfahren wie das sogenannte «Valsalva-Manöver» ermöglichen eine gezielte Druckregulierung und können für Erleichterung sorgen. Es ist jedoch ratsam, vorsichtig vorzugehen, da übermäßiger Druckaufbau zu Schmerzen oder Verletzungen führen kann. Sollte das Klingeln im Ohr oder das unangenehme Gefühl länger andauern, empfiehlt sich eine Untersuchung durch eine Fachkraft, um etwaige Erkrankungen auszuschließen oder geeignete Behandlungsmöglichkeiten festzulegen.
„Das Ohr ist der Spiegel unseres inneren Gleichgewichts.“ – Leonardo da Vinci
Infektionen führen manchmal zu Druckgefühlen und Geräuschen
Infektionen im Ohr, wie eine Otitis media oder eine Entzündung der äußerlichen Gehörgänge, können häufig zu Druckgefühlen und Geräuschen führen. Wenn sich das Mittelohr entzündet, schwillt die Schleimhaut an und produziert vermehrt Flüssigkeit, was den Druck im Ohr erhöht. Dieses Gefühl kann sich als dumpfes Dröhnen, Stechen oder auch als „Knacken“ beim Schlucken äußern. Besonders bei bakteriellen oder viralen Infektionen ist dieser Druck deutlich spürbar und begleitet oft ein unangenehmes Gefühl der Verstopfung.
Außerdem sind bedingt durch die Entzündungsreaktion oft Symptome wie Schmerzen, Rötung und Hörminderung sichtbar. Das Zusammenspiel von Flüssigkeitsansammlungen und Schwellungen führt dazu, dass das Trommelfell weniger frei schwingen kann, was Geräusche verzerrt oder beeinträchtigt. In diesem Zusammenhang sind wichtige Warnzeichen auch das Auftreten von Fieber oder starkem Unwohlsein. Wird die Infektion nicht rechtzeitig behandelt, besteht die Gefahr einer Verschlimmerung, die sich auf andere Bereiche ausdehnen kann.
Der Druck im Ohr lässt sich häufig durch Medikamente lindern, die speziell auf die Behandlung der Entzündung abzielen. Dazu zählen z.B. abschwellende Nasentropfen oder schmerzlindernde Mittel. In anderen Fällen kann eine ärztliche Operation notwendig sein, um Flüssigkeit abzubauen oder betroffene Strukturen zu entlasten. Wichtig ist, dass bei anhaltenden Beschwerden oder zusätzliche Symptome eine fachkundige Untersuchung erfolgt, um ernsthafte Komplikationen auszuschließen und eine schnelle Genesung zu ermöglichen.
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| Ursache | Beschreibung |
|---|---|
| Verstopfte Eustachische Röhre | Blockade oder Verengung der Eustachischen Röhre führt zu Druckaufbau und Knacken beim Schlucken. |
| Flüssigkeitsansammlungen im Mittelohr | Ansammlungen von Flüssigkeit erhöhen den Druck und verursachen das Knacken sowie eine Beeinträchtigung des Hörens. |
| Schnelle Druckwechsel | Plötzliche Änderungen des Drucks, z.B. beim Reisen, führen zu unregelmäßigem Druckausgleich und Knacken im Ohr. |
| Infektionen im Ohr | Entzündungen, wie Otitis media, erhöhen den Druck und verursachen unangenehme Geräusche und Druckgefühle. |
Schnupfen verengt die Ohrtrompete und verursacht Beschwerden

Ein stark verstopfter Schnupfen kann die Ohrtrompete erheblich beeinträchtigen. Diese kleine Verbindung zwischen Mittelohr und Rachenraum spielt eine entscheidende Rolle bei der Druckregulierung im Ohr. Wenn sie durch Schleim oder Schwellungen verengt wird, erfolgt kein geregelter Druckausgleich mehr. Das führt dazu, dass beim Schlucken oder Gähnen ein unangenehmes Knacken entsteht, da sich der Druck im Mittelohr kurzfristig verändert.
Während einer Erkältung schwellen die Schleimhäute in den Atemwegen sowie in der Ohrtrompete an, was die Passage zusätzlich einschränkt. Dieses Verengen begünstigt das Gefühl der Beeinträchtigung im Ohr und kann sogar zu einem unangenehmen Druckgefühl führen. Viele Betroffene nehmen dieses Phänomen vor allem beim Sprechen, Schlucken oder bei plötzlichen Bewegungen wahr. Das Geräusch ist meist vorübergehend und verschwindet, sobald die Schwellung zurückgeht oder die Entzündung abklingt.
Die Beschwerden sind häufig begleitet von einem Gefühl der Verstopfung im Ohr, das manchmal von Schmerzen einhergehen kann. In einigen Fällen tritt eine Sekretbildung auf, die den Druck noch weiter erhöhen könnte. Durch sanftes Nase-Zuhalten, Kieferbewegungen oder spezielle Druckausgleichstechniken lassen sich akute Symptome oft lindern. Bei anhaltenden Problemen sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden, um eine genauere Diagnose zu erhalten und gezielt behandeln zu können. Ziel ist es, die normalen Funktionen wiederherzustellen und dauerhaft für angenehmes Hören zu sorgen.
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Manuelle Druckausgleich-Übungen helfen beim Lindern

Manuelle Druckausgleich-Übungen stellen eine effektive Methode dar, um Beschwerden im Ohr zu lindern und das Gefühl des Drucks zu verringern. Sie können leicht zuhause durchgeführt werden und benötigen keine speziellen Geräte. Bei diesen Übungen wird versucht, den natürlichen Vorgang des Druckausgleichs im Ohr zu unterstützen, insbesondere wenn die Eustachische Röhre vorübergehend nicht richtig funktioniert.
Eine häufig angewandte Technik ist das sogenannte Valsalva-Manöver. Dabei wird sanft die Nase zugehalten und gleichzeitig vorsichtig durch die Nase ausatmet. Dieser Druck bewirkt, dass die Eustachische Röhre geöffnet wird und der Druck ausgeglichen werden kann. Wichtig ist, dabei keinen zu starken Druck auszuüben, um Verletzungen oder Schmerzen zu vermeiden. Mehrere kleine Wiederholungen sind oft zielführend, um das Knacken sowie das unangenehme Empfinden deutlich zu entspannen.
Zusätzlich können andere Verfahren wie Kieferbewegungen, Gähnen oder Schlucken helfen, eine Blockade zu lösen und den Druck im Ohr zu normalisieren. Es ist hilfreich, sich regelmäßig zwischen den Übungen auszuruhen, damit das Ohr nicht zusätzlich belastet wird. Wer diese Methoden regelmäßig anwendet, kann meist schon eine spürbare Verbesserung bemerken. Falls die Beschwerden jedoch länger anhalten oder sich verschlimmern, sollte eine Fachkraft aufgesucht werden, um mögliche zugrunde liegende Ursachen abzuklären und gezielte Behandlungen einzuleiten.
Bei anhaltenden Symptomen Arztbesuch ratsam
Wenn die Beschwerden im Ohr trotz aller Maßnahmen über einen längeren Zeitraum anhalten oder sich verschlimmern, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Anhaltende Symptome können auf ernsthaftere Ursachen hinweisen, die eine gezielte Behandlung erfordern. Dazu gehören beispielsweise fortbestehende Flüssigkeitsansammlungen, chronische Entzündungen oder sogar strukturelle Veränderungen im Mittelohr. Ein Facharzt kann durch eine gründliche Untersuchung feststellen, welche Faktoren die Beschwerden verursachen und geeignete Behandlungswege einleiten.
Es ist ratsam, bei länger anhaltenden Druckgefühlen, anhaltendem Knacken oder Schmerzen im Ohr keinesfalls zu warten. Auch wenn das Gefühl der Verstopfung oder das Geräusch beim Schlucken immer wieder auftritt, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Insbesondere bei anderen Begleiterscheinungen wie Fieber, Hörverlust oder Schwindel besteht dringender Handlungsbedarf. Der Arzt kann mithilfe spezieller Untersuchungen etwaige Infektionen ausschließen oder eine passende medikamentöse Therapie empfehlen.
Kein Symptom sollte unbeachtet bleiben, da sich zugrunde liegende Erkrankungen sonst verschärfen könnten. Mit einer rechtzeitigen Diagnose lassen sich häufig Komplikationen vermeiden und das Ohrgesundheit wiederherstellen. Zudem sorgt der professionelle Umgang für Sicherheit und lindert Unsicherheiten, die durch unklare Beschwerden entstehen. In jedem Fall ist es besser, auf Nummer sicher zu gehen und frühzeitig medizinischen Rat einzuholen.
Medikamente gegen Entzündung reduzieren Druck im Ohr
Medikamente können eine wirksame Unterstützung bei der Reduzierung von Druckgefühlen im Ohr sein, insbesondere wenn die Beschwerden durch eine Entzündung verursacht werden. Besonders bei bakteriellen oder viralen Infektionen helfen spezielle Arzneimittel, um die Entzündung zu lindern und den Heilungsprozess zu beschleunigen.
Abschwellende Nasentropfen sind häufig empfohlen, da sie die Schleimhäute abschwellen lassen und dadurch die Öffnung der Eustachischen Röhre fördern. Dies erleichtert den Luftaustausch zwischen Mittelohr und Rachenraum und verbessert die Druckregulierung. Wichtig ist dabei, die Anwendung gemäß der Packungsbeilage durchzuführen, um Nebenwirkungen zu vermeiden.
Auch schmerzlindernde Medikamente wie Paracetamol oder Ibuprofen können dazu beitragen, Beschwerden zu verringern. Sie wirken nicht nur gegen Schmerzen, sondern mindern auch das allgemeine Unwohlsein, das durch die Entzündung verursacht wird. Bei starken Beschwerden kann der Arzt zudem Antibiotika verschreiben, sofern eine bakterielle Infektion vorliegt. Diese Behandlung sollte jedoch nur nach ärztlicher Anweisung erfolgen, um keinen unnötigen Antibiotikaeinsatz zu riskieren.
In Fällen, in denen die Entzündung die Funktion des Trommelfells beeinträchtigt und Flüssigkeit im Mittelohr vorhanden ist, können Medikamente zur Förderung des Flüssigkeitsabflusses eingesetzt werden. Ziel ist es, den Druck schrittweise zu senken und das normale Hörvermögen wiederherzustellen. Grundsätzlich sollten Medikamente immer nur kurzfristig und gezielt angewendet werden, um Komplikationen zu vermeiden und den Heilungsprozess optimal zu unterstützen.
FAQ: Häufig gestellte Fragen
Kann Schnupfen dauerhaft zu einem Knacken im Ohr führen?
Kann das Knacken im Ohr beim Schlucken auf eine Allergie hinweisen?
Was kann ich tun, wenn das Knacken im Ohr sehr plötzlich auftritt und sehr laut ist?
Gibt es spezielle Übungen, die bei wiederkehrendem Ohrknacken besonders effektiv sind?
Kann eine dauerhafte Eustachische Röhrenblockade zu Gehörverlust führen?
Zitierte Werke:




